Unsere Prinzipien

Wir bieten großzügiges Demo-Material mit ungekürzten Probepartituren und -stimmen im PDF-Format sowie umfangreicheren mp3-Tonbeispielen als allgemein üblich. Sie müssen also nicht "die Katze im Sack kaufen".

Unsere Notenausgaben haben sich in der Praxis bewährt. Vor der Drucklegung werden Fehler gewissenhaft korrigiert, bei Bedarf Erinnerungsvorzeichen ergänzt und Dynamik- und Artikulationsbezeichnungen vervollständigt.

Hinsichtlich der Notengraphik hoffen wir höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.
Jede Notenausgabe enthält eine vollständige Partitur (der besseren Lesbarkeit halber teils im A3-Format) mit durchlaufenden Taktzahlen, formale Abschnitte sind mit zahlreichen Studierbuchstaben gekennzeichnet. Klavier- bzw. Dirigierauszüge stellen angesichts der geringen Auflagen einen zu großen Arbeitsaufwand dar.
Da vereinigte Stimmen oftmals zu erheblichen Leseproblemen führen, handelt es sich bei den Stimmen grundsätzlich um Einzelstimmen in gut lesbarer Notengröße. Am Anfang jeder Notenzeile befindet sich eine Taktzahl. Wir achten beim Formatieren darauf, daß für das Umblättern am Seitenende ausreichende Pausen vorhanden sind.

Instrumentation und Besetzung sind an der Realität orientiert, allerdings wird für Werke mit hohem Schwierigkeitsgrad auch eine angemessene Besetzung erwartet. Als Ersatz für typische Mangelinstrumente wie Oboe, Fagott und Kontrabaß sind jedoch immer Stichnoten eingezogen, die auch in der Partitur ersichtlich sind. Selbst Saxophone und Waldhörner sind nicht in allen Blasorchestern besetzt und deswegen bei einigen unserer Notenausgaben nicht obligat bzw. nur teilweise obligat. Vollwertige Stimmen für 1. und 2. Flügelhorn, Tenorhörner und Bariton tragen der Tatsache Rechnung, daß diese Instrumente zumindest in Ober- und Niederbayern zu den meistgespielten gehören.
Solange Alternativstimmen (Hörner in Es, Posaunen und Bariton in B, Baß in Es und B) angeboten werden, besteht für die betroffenen Musiker keine Notwendigkeit, die Standard-Lesart zu erlernen. Deshalb liefern wir Alternativstimmen bewußt nur auf Anfrage gegen einen geringen Aufpreis.
Untermauert werden diese Grundsätze durch die Erkenntnisse der Diplomarbeit "Angewandte Blasmusik" von Konrad Sepp.